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The Clinker Lounge Story

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Rückblick

 

Seit Mitte 2018 steht die Clinker Lounge mit ihrer hervorragenden Akustik für Erneuerung und vorwärts gerichtetes Denken im Kulturbereich. Hier wird freien Künstler:innen verschiedenster Sparten eine Plattform geboten, neue Konzepte zu verwirklichen und kulturelle Barrieren einzureißen.


Neben der Literaturstation bieten die Clinker Lounge Concerts mindestens zweimal im Monat ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Die Intimität und Nähe, mit der die Musik in diesem stimmungsvollen Saal vom Publikum erlebt werden kann, ist ein Kernwert der Konzertreihe. Darüber hinaus werden die Zuhörer:innen ermutigt, die Künstler:innen nach dem Konzert zu treffen, um sich näher über die Musik, die Aufführungsformate oder andere künstlerische Themen zu unterhalten. 


After establishing the Clinker Lounge as the ideal venue for intimate concert settings we aim to take this forward with both classical and contemporary repertoire. 
 

"Clinker"

 

Klinker sind Ziegelsteine, die unter so hohen Temperaturen gebrannt sind, dass durch den beginnenden Sinterprozess die Poren des Brenngutes geschlossen werden. Klinker nehmen kaum Wasser auf und sind sehr widerstandsfähig. Der Name lässt sich etymologisch darauf zurückführen, dass beim Zusammenschlagen hartgebrannter Ziegelsteine/Klinker ein hoher Klang entsteht.

 

Abgeleitet wird der Begriff vom mittelniederländischen klinkaerd, später klinker, von klinken ("klingeln, klingen").

 

Kein Klinker gleicht dem anderen, was sie für die Ziegelhersteller, die auf Uniformität Wert legten, zu Schrott machte. Aber für frühe moderne Architekt:innen, Bauherr:innen und Hausbesitzer:innen, die ungewöhnliche architektonische Details suchten wurden diese besonderen Ziegelsteine zu einem Schatz.

 

Die Klinker sind ein wichtiger Teil der architektonischen Geschichte der Backfabrik und tragen wesentlich zu den wunderbaren akustischen Eigenschaften der Clinker Lounge bei. 

Geschichte

Die BACKFABRIK - zwischen Alexanderplatz und Kollwitzplatz, an der Grenze des Bezirks Prenzlauer Berg zur historischen Mitte Berlins gelegen - ist ein historisches Industriegebäude mit Tradition. Aus einer ehemaligen Großbäckerei ist auf 27.000 m² Nettonutzfläche ein Ort für Unternehmen und Kultur entstanden, der Arbeitsqualität mit Lebensqualität verbindet.

Die Historie der BACKFABRIK reicht bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Die Gebrüder Aschinger errichteten auf diesem Gelände die Hauptverwaltung ihres Imperiums. Von hier aus belieferten sie ihre gleichnamige Restaurationskette mit Erbsensuppe und Schrippen, Mitte der 1920er Jahre arbeiteten 4.000 Menschen in den dort entstandenen Lebensmittelwerkstätten.
 

Mit dem VEB BAKO und der Ostschrippe begann 1947 die Ära, die der Backfabrik ihren Namen gab. Von riesigen Backmaschinen liefen Schrippen und Brot für ganz Ost-Berlin vom Band. Horst Schießer - bekannt durch den Erwerb der „Neuen Heimat“ - machte aus der Backfabrik 1990/91 Cityback, musste aber schon 1997 seine Tore wieder schließen. Es folgten drei spannende Jahre der Zwischennutzung als Off-Location. Das „Casino“ und das „Cookies“ zogen jede Woche viele hunderte Menschen an. Alternative Werkstätten, eine Skater-Bahn und einiges mehr fanden hier ihr vorübergehendes Zuhause.

Im Februar 2000 erwarb Hargen M. Bartels mit seiner Firmengruppe R.E.M.M. (Real-Estate Merger & Management) die historischen Gebäude, in denen die alten Backstraßen und Silos, Steuerungsanlagen und Verpackungsmaterialien noch zu finden waren. Die Transformation der Großbäckerei in einen Ort für Unternehmen mit kreativen Denkarbeiter:innen begann. Die Architekten Marc Kocher, Corni Bartels und Tritscher konnten für dieses spannende Vorhaben gewonnen werden. Genau zwei Jahre später, im Februar 2002, eröffnete Bundestagspräsident Wolfgang Thierse mit einer großen Feier die BACKFABRIK.

 

Team

 
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Lea Schwamm

Lea ist freiberufliche Geigerin sowie Kulturmanagerin und Gründerin der Clinker Lounge Concerts. Sie studierte an der Universität der Künste bei Prof. Nora Chastain und gründete im Jahr 2015 mit befreundeten MusikerkollegInnen das Kammerorchester ensemble reflektor.
Neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit in Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester, Anima Eterna Brugge, AKAMUS, musicAeterna u.a. widmet sie sich mit großem Interesse der Rolle der Musik in der heutigen Zeit.

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Tom Durrant

Tom ist ein britischer Sänger, Komponist und Kulturmanager, der seit 2021 zum Team der Clinker Lounge gehört. Er studierte Musik an der University of Manchester und absolvierte einen MA in Kulturwissenschaften am Goldsmiths College, University of London. 

Er bringt Erfahrungen aus einigen der bekanntesten Londoner Kulturorganisationen mit und freut sich darauf, einen neuen Teil der zeitgenössischen Musikszene Berlins mit zu entwickeln.

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